AGENTLESS* · YUBIKEY MANAGEMENT · MICROSOFT ENTRA ID

Ein YubiKey. Mehrere Identitäten. Zentral im Browser.

SYNRION x.ID verbindet YubiKeys, Identitäten und PIV-Zertifikate mit Microsoft Entra ID und Ihrer PKI. Cloud-First, On-Premises oder hybrid: CoreService und Outpost-Connectoren passen den Betrieb an Ihre IT-Strategie an. Das Webportal ist auch mobil bedienbar. Agentless*: ohne lokale Agent-Installation in unterstützten Jump-Host-Szenarien.

KONTROLLIERTER ZIELZUSTAND TRUST GRANTED
01 · Problem

Wer weiß, welche Identitäten auf welchem Schlüssel liegen?

Ausgegebene Hardware allein beantwortet keine Frage nach Identität, Nutzung und Verantwortung. Mitarbeiter brauchen Übersicht über ihre Schlüssel. IT und Audit benötigen den zentralen Zusammenhang von Gerät, Zertifikat, Dienst und dokumentiertem Vorgang.

02 · Kontrolle

Jeder Schritt hat eine klare Aufgabe und ein sichtbares Ergebnis.

Inventory, Register, Assign und Enroll bleiben getrennt. Die Ausstellung erfolgt im empfohlenen Standard durch den authentifizierten Endbenutzer; unabhängige Policies prüfen die aktuellen Identitätsdaten. Erneuerung erzeugt neue Hardware-Schlüssel, Connectoren pflegen Zertifikate und Zuordnungen.

SYNRION x.ID · ARCHITEKTUR

Ihre Umgebung. Ihre Architektur.

Klein starten oder eine verteilte PKI verbinden: Erkunden Sie drei Referenzarchitekturen und verfolgen Sie Enrollment, Quellenprüfung und Zertifikatsrückgabe Schritt für Schritt.

Architektur interaktiv entdecken

TECHNISCHE KONTROLLE

Vom Rollout bis zur letzten Sperrung.

x.ID begleitet Ihre Kunden- und Serviceprozesse. Vorbereitung, Benutzerausgabe und laufender Betrieb behalten eigene Berechtigungen und nachvollziehbare Ergebnisse.

01

Vorbereiten

Auto-Inventory und Auto-Register unterstützen den Servicebestand. Die erste Registrierung setzt benutzte YubiKeys nach Freigabe zurück; sie ist kein erhaltender Import.

02

Sicher ausstellen

Endbenutzer authentifizieren sich per OIDC, optional mit Windows-/Entra-SSO. PIV Attestation, CA-Profil und aktuelle Identitätsattribute steuern die Ausgabe.

03

Weiterbetreiben

Erneuerung immer mit neuem Schlüssel, kontrollierte Sperrung und Verzeichnisbereinigung. Aktionen und aktueller Zertifikatszustand bleiben auswertbar.

FUNKTIONEN & FREIGABE

SYNRION x.ID: Funktionen und Freigabestatus

Browserportal, native Entra-Anbindung, PIV-Lifecycle und FIDO2-Verwaltung: Entdecken Sie den Funktionsumfang von x.ID. Die Wissensartikel erklären Anwendung, Voraussetzungen und Nachweise.

01

Identität & Policy Enforcement

Vertrauen entsteht erst, wenn Identität, Rolle und unabhängige Regeln gemeinsam erfüllt sind.

  • Verfügbar Verifizierte Primäridentität

    Die verantwortbare Person als Ausgangspunkt jeder weiteren Identitäts- und Berechtigungsentscheidung erhalten.

  • Verfügbar Mehrere Sekundäridentitäten und Rollen

    Weitere Identitäten und Rollen zuordnen, ohne die Verbindung zur Primäridentität zu verlieren.

  • Verfügbar Unabhängiges Policy Enforcement

    Freigabebedingungen technisch durchsetzen und nicht allein dem Zielsystem oder einem einzelnen Signal überlassen.

  • Verfügbar Automatisches technisches Vier-Augen-Prinzip

    Funktionstrennung und erforderliche Gegenprüfung als festen Bestandteil der Vertrauensentscheidung anwenden.

02

Yubico YubiKey, Hardware-Token und Attestation*

* Nicht alle Funktionen sind mit jedem Token verfügbar. Der Funktionsumfang hängt vom Tokenmodell und dessen Firmware ab. Für den PIV-Lifecycle sind PIV-fähige YubiKeys ab Firmware 5.3 freigegeben; weitere Hersteller haben eigene Freigabestatus.

  • Verfügbar Mehrere Identitäten mit gezielter Slotplanung

    Auch Retired-Key-Management-Slots können in x.ID aktive Identitäten mit eigenen CA-Profilen tragen. S/MIME-Archivplätze lassen sich reservieren. Die Belegung richtet sich nach Zertifikatsbedarf, Hardware und Policy; gemeinsame Hardware und PIV-PIN ersetzen keine physische Tier-Trennung.

  • Verfügbar PIV-Attestation

    Authentizität der Hardware und Herkunft des gebundenen Schlüssels als Trust-Signal einbeziehen.

  • Verfügbar FIDO2-Geräteanwendungen über USB und NFC steuern

    Erlaubte YubiKey-Anwendungen getrennt für USB und NFC aktivieren sowie Konfigurationsschutz und Reset-Vorgaben festlegen. PIV-PIN/PUK und FIDO2 bleiben getrennt; Änderungen greifen bei der nächsten Zertifikatserneuerung.

  • In Release-Vorbereitung FIDO2-Schlüssel in Microsoft Entra ID vorregistrieren

    FIDO2-Schlüssel in Microsoft Entra ID vorprovisionieren und die persönliche PIN übergeben. Registrierung im Tenant und PIN-Übergabe bleiben getrennte Schritte. Tenant-Policy, Berechtigungen, Hardware und Transportweg bestimmen den Einsatz.

  • In Release-Vorbereitung Thales SafeNet eToken Fusion und Nitrokey 3

    Token der Thales SafeNet eToken Fusion Series und Nitrokey 3 in x.ID-Lifecycle-Prozesse einbinden. Der nutzbare Funktionsumfang richtet sich nach konkretem Modell und Firmware; eine Gleichheit zum YubiKey wird nicht vorausgesetzt.

  • In Release-Vorbereitung Swissbit-Token

    Swissbit-Token in x.ID-Lifecycle-Prozesse einbinden. Der nutzbare Funktionsumfang richtet sich nach dem konkreten Modell und dessen Firmware.

  • Verfügbar YubiKey- und PKI-Verwaltung für BSI-orientierte Vorgaben

    PIV-Lifecycle, Gerätevorgaben und Policy-Kontrollen unterstützen die Umsetzung Ihrer BSI-orientierten Anforderungen. Die Bewertung der tatsächlichen Konformität bleibt beim Unternehmen; eine Zertifizierung wird nicht behauptet.

03

Plattformen & Zugriff

Cloud-First, eigenes Rechenzentrum oder Mischbetrieb: Architektur und Browserzugriff folgen Ihrer IT-Strategie.

  • Verfügbar Cloud-First, On-Premises und Hybridbetrieb

    Den webbasierten CoreService in der Cloud oder im eigenen Rechenzentrum betreiben. Outpost-Connectoren binden die benötigten Verzeichnisse, CAs und getrennten Netze gezielt an. So folgt die Platzierung der Kundenstrategie – auch in gemischten Umgebungen. Das Portal ist per Browser erreichbar; lokale Geräteaktionen nutzen den jeweils unterstützten Zugriffsweg.

  • Verfügbar Windows-Zertifikatsauthentifizierung

    Zertifikatsbasierte Anmeldung unter Windows mit geprüfter Identitäts-, Hardware- und Policy-Zuordnung verbinden.

  • Verfügbar Linux-Zertifikatsauthentifizierung

    Zertifikatsbasierte Authentifizierung für Linux-Anwendungsfälle mit derselben Vertrauensentscheidung unterstützen.

  • Verfügbar Agentless* und Webportal – auch mobil

    Das x.ID-Portal ist im Browser auf Desktop, Tablet und Smartphone bedienbar. *Im unterstützten Jump-Host-Betrieb ist kein SYNRION-Agent auf dem Benutzer-PC zu installieren. Die zentrale Komponente übernimmt den Gerätezugriff über freigegebene Smartcard-Umleitung; der YubiKey bleibt beim Benutzer. Alternativ kann der Agent lokal laufen. Portalzugriff und konkrete Geräteaktionen haben eigene technische Voraussetzungen.

  • Verfügbar Multi-Tier und Multi-Forest

    Identitäten und Richtlinien über getrennte Ebenen und mehrere Verzeichnisstrukturen hinweg zuordnen.

04

Verzeichnisse & Schnittstellen

Bestehende Identitätsquellen und Fremdsysteme bleiben Teil des Betriebsmodells.

  • Verfügbar Multiple CA

    Mehrere Zertifizierungsstellen in ein gemeinsames Identitäts- und Freigabemodell einbinden.

  • Verfügbar Microsoft Entra ID nativ und Active Directory per LDAP

    Der Azure Connector bindet Microsoft Entra ID direkt über Microsoft Graph an. Entra CBA und certificateUserIds gehören zum verfügbaren Zertifikats-Lifecycle. Lokales AD wird über LDAP integriert; eine AD-Synchronisierung ist kein Ersatz für die native Entra-Anbindung.

  • Verfügbar Zertifikatspublikation und starke SKI-Zuordnung

    Zertifikat und SKI-Zuordnung werden bei Ausgabe gezielt gepflegt und beim Entzug bereinigt: AD userCertificate, X509: in altSecurityIdentities, Windows-Zertifikatsspeicher und certificateUserIds für Entra CBA.

  • Verfügbar gMSA und mTLS-gesicherte Outposts

    Windows-Outposts können unter gezielt berechtigten gMSA-Dienstkonten laufen. mTLS authentisiert die Verbindung; ein HSM kann den privaten Schlüssel des Service-Zertifikats schützen. Das ist getrennt von der Passwortverwaltung des gMSA.

  • Verfügbar OIDC-basierte Authentifizierung

    Das Enrollment erfolgt im empfohlenen Standard durch den per OIDC authentifizierten Endbenutzer. SSO kann die vorhandene Windows-Anmeldung über WIA oder eine Entra-Anmeldung nutzen. Eine administrative Ausstellung ist konfigurierbar, wird von keyONE aber ausdrücklich nicht empfohlen.

  • Verfügbar API für Fremdsysteme

    Betriebs- und Auswertungsdaten über die API in eigene Abläufe integrieren. Abfragen setzen die jeweils berechtigte Rolle voraus.

05

Lifecycle im Betrieb

Sperrung auslösen. Vertrauen entziehen. Den Benutzer sicher wieder arbeitsfähig machen.

  • In Release-Vorbereitung PIV und FIDO2 im zentralen Unternehmensbestand

    PIV-Zertifikate, discoverable FIDO2-Credentials und Identitätszuordnungen im Portal verbinden. Mitarbeiter sehen ihren Bestand, berechtigte Verantwortliche die Unternehmenssicht. Wiederholte FIDO2-Erfassung im Lifecycle auf unterstützten YubiKeys ab Firmware 5.8.

  • Verfügbar Sperrung auslösen. Vertrauen entziehen.

    Eine Sperraktion führt den Widerruf einschließlich Sperrgrund und CRL-Veröffentlichung aus. x.ID bereinigt die betroffenen Zertifikate und Zuordnungen in den angebundenen AD-/LDAP-Verzeichnissen, im Windows-Zertifikatsspeicher und in Microsoft Entra ID.

  • Verfügbar Verlorenen YubiKey sicher ersetzen

    Alten Trust entziehen, genehmigten Recovery-Zugang nutzen und einen neuen YubiKey im Self-Service aufnehmen. Der Benutzer erhält nach OIDC-Anmeldung neue hardwaregebundene Schlüssel und Zertifikate; x.ID führt Verzeichniszuordnungen und Prozessnachweise mit.

  • Verfügbar Jede Erneuerung mit neuem privaten Schlüssel

    Bei jeder Zertifikatserneuerung erzeugt x.ID einen neuen privaten Schlüssel auf dem YubiKey. Geänderte Geräte- und Anwendungsvorgaben werden dabei übernommen. Administrative Sperrungen führt x.ID unabhängig von dieser Erneuerung aus.

  • Verfügbar Individuelle Management Keys und PUKs

    Secrets werden verschlüsselt in SQL Server oder PostgreSQL gespeichert. Der autorisierte Core kann den Schutzschlüssel im HSM verwenden; ohne HSM über den Windows-Zertifikatsspeicher. Reiner Datenbankzugriff entschlüsselt keine Secrets.

  • Verfügbar Audit und Berichte aus dem gemeinsamen Basismodul

    Auditberichte als CSV und Excel exportieren, Betriebsdaten rollenberechtigt per API abfragen. Compliance-Auswertungen und CBOM-fähige Daten gehören zum SYNRION-Basismodul. PCI-DSS-, DORA- und BSI-orientierte Berichte unterstützen Prüfungen, ersetzen aber keine Konformitätsbewertung.

  • Verfügbar Sperraufträge bei Zielausfall automatisch fortsetzen

    Ist eine CA oder ein Zielsystem vorübergehend nicht erreichbar, hält x.ID den Auftrag vor und setzt die Verarbeitung automatisch fort, sobald die Verbindung wieder besteht. Das gilt auch für Sperrung und Bereinigung.

  • Verfügbar Gescripteter, dokumentierter Wiederaufbau

    Installation einschließlich HSM-Anbindung und Zertifikats-/Schlüsseleinrichtung ist gescriptet und dokumentiert. Der Kunde sichert Datenbank und erforderliche Server-/HSM-Schlüssel. Ein Neuaufbau ersetzt diese Sicherungen nicht.

BETRIEBSKONTEXT

Klein starten, Rollen bündeln, sicher wachsen.

Wählen Sie den Einstieg nach Ihrer Betriebsaufgabe und IT-Strategie – vom eigenen Server bis zur Cloud-First-Architektur.

01

Ein Server, eigene CA

Windows Server ab 2019, Microsoft AD CS und SQL Server oder PostgreSQL. Eine AD-Domäne und ein HSM sind nicht zwingend.

02

Mehrere Identitäten und CAs

Benutzer- und Administratorkonten mit eigenen Zertifikaten, CA-Profilen und Slots zuordnen. Hardwarekonsolidierung muss zur Rollen- und Tier-Policy passen.

03

Cloud-First, On-Premises oder hybrid

Den CoreService dort betreiben, wo Ihre Strategie es vorsieht. Outpost-Connectoren binden Verzeichnisse, CAs und getrennte Netze an. Mitarbeiter und Administratoren nutzen das Browserportal – am Desktop, Tablet oder Smartphone.

So individuell wie Ihr Unternehmen.

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NÄCHSTER KONTROLLIERTER SCHRITT

Sehen Sie Ihren YubiKey-Prozess mit x.ID.

Wir zeigen Aufnahme, Enrollment, Erneuerung und Verlust an einem passenden Szenario – und besprechen den Weg vom ersten Server in Ihre bestehende Umgebung.

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