CLOUD · ON-PREMISES · HYBRID

Ihre IT-Strategie bestimmt den Aufbau.

Cloud-First ist mit SYNRION x.ID ebenso möglich wie ein vollständig eigener Betrieb oder eine hybride Architektur. Der webbasierte CoreService und gezielt platzierte Outpost-Connectoren verbinden die benötigten Systeme. Mitarbeiter und Administratoren bedienen das Portal im Browser – auch auf Tablet und Smartphone.

NUTZEN IN 30 SEKUNDEN

Ein Betriebsmodell, das zu Ihrer Strategie passt.

01

Cloud, On-Premises oder gemischt

Den CoreService in der vorgesehenen Infrastruktur betreiben. Bestehende Systeme können an ihrem Platz bleiben, während der Identitäts-Lifecycle zentral gesteuert wird.

02

Outposts verbinden die Umgebungen

Outpost-Connectoren übernehmen definierte Aufgaben nah an Verzeichnissen, CAs und getrennten Netzen. Microsoft Entra ID wird nativ angebunden; die Kommunikation bleibt authentisiert.

03

Im Browser arbeiten – auch mobil

Das Portal ist auf Desktop, Tablet und Smartphone bedienbar. Für konkrete Aktionen am YubiKey gelten zusätzlich die unterstützten Geräte-, Browser- und Verbindungswege.

VON EINEM SERVER ZUR VERTEILTEN KONTROLLE

Wie wächst x.ID über Verzeichnisse, CAs und Netzgrenzen hinweg?

Zuerst stehen Kundenstrategie, Betriebsverantwortung und Netzgrenzen fest. Danach werden CoreService und Outpost-Connectoren passend platziert. Ein konsistentes Identitäts- und Policy-Modell verbindet Cloud, eigene Infrastruktur und gemischte Umgebungen.

  1. 01

    Identitätsquellen nativ anbinden

    Lokales Active Directory über den LDAP Connector und Microsoft Entra ID direkt über den nativen Azure Connector anbinden, damit Benutzer, Computer und zugeordnete Credentials kontrolliert zusammengeführt werden.

  2. 02

    Zertifikat und starke Zuordnung veröffentlichen

    Nach erfolgreicher Ausgabe den Zielzustand nicht nur in x.ID, sondern auch in den vorgesehenen Microsoft-Identitätssystemen herstellen.

  3. 03

    Konnektorrollen bewusst platzieren

    Outposts dort betreiben, wo CA-, Verzeichnis- oder Policy-Funktionen eine kontrollierte lokale Verbindung über eine Trust- oder Netzgrenze brauchen.

  4. 04

    Jeden Outpost-Weg authentisieren

    Beidseitig authentisiertes TLS einsetzen, damit beide Enden der Verbindung bekannt sind und der Transport verschlüsselt bleibt.

  5. 05

    Mehrere Zertifizierungsstellen anbinden

    Bestehende interne oder öffentliche CA-Wege ergänzen, ohne für jedes Ausgabesystem einen eigenen Identitäts-Lifecycle zu erzeugen.

  6. 06

    Clients und Fremdsysteme integrieren

    Der x.ID Agent läuft auf dem Client oder auf einem Jump Host mit unterstützter Smartcard-Umleitung. Ohne lokale Installation bedeutet nicht ohne Agent. Der YubiKey bleibt am Rechner des Benutzers; der Agent kommuniziert per mTLS mit dem Core.

  7. 07

    Topologie erweitern, Übersicht behalten

    Outposts sternförmig, hintereinander oder gemischt verbinden. So lassen sich auch mehrstufig segmentierte Netze erreichen. Die Administration erkennt, welche Outposts verbunden sind.

DIE ARCHITEKTUR AUF EINEN BLICK

AD, Entra und CAs nativ anbinden; Outposts als Stern, Kette oder gemischt verbinden.

Hybride x.ID-Architektur mit lokalem Active Directory über LDAP Connector, Microsoft Entra ID über nativen Azure Connector, mehreren CAs, Standorten und Security Keys sowie mTLS-authentisierten Outposts.
AD, Entra und CAs nativ anbinden; Outposts als Stern, Kette oder gemischt verbinden. Diagramm in voller Größe öffnen ↗

TECHNISCHE TIEFE

Die Konnektorrollen bleiben ausdrücklich getrennt.

Ein Outpost ist kein allgemeiner Tunnel. Jede Rolle besitzt eine definierte Verantwortung und sollte nur die dafür erforderlichen Zugriffe erhalten.

CA Connector
Der CA Connector führt Ausstellung und Widerruf mit der zuständigen CA aus. Bei einer Sperrung gehören Sperrgrund und unmittelbare CRL-Veröffentlichung zum Prozess. LDAP- und Azure-Connectoren bereinigen die betroffenen Zertifikatseinträge und Zuordnungen in ihren Zielsystemen.
LDAP Connector
Liest den AD-Identitätskontext, veröffentlicht Zertifikate in userCertificate und pflegt die starke X509:<SKI>-Zuordnung in altSecurityIdentities. Beim Entzug werden die betroffenen Einträge bereinigt. Das gMSA erhält dafür gezielte Attributrechte in den vorgesehenen OUs.
Azure Connector
Der native Azure Connector greift über Microsoft Graph direkt auf Microsoft Entra ID zu, ohne eine AD-Synchronisation vorauszusetzen. Für Entra CBA pflegt er SKI-Zuordnungen in certificateUserIds. Die Entra-FIDO2-Vorprovisionierung verbindet die Registrierung im Tenant mit einer getrennten persönlichen PIN-Übergabe.
Policy Enforcement
Bewertet unabhängige Regeln nah an der kontrollierten Umgebung, damit Trust nicht nur von einer Zielanwendung oder einem einzelnen Verzeichnisattribut abhängt.
mTLS und gMSA
mTLS authentisiert beide Verbindungsenden. Ein gMSA kann ein verwaltetes Windows-Servicekonto bereitstellen; Hardwareschutz kann den privaten Schlüssel privilegierter Services zusätzlich stärken.
APIs in beide Richtungen
Fremdsysteme lassen sich an SYNRION anbinden. Andere Plattformen können Betriebs- und Auswertungsdaten über die API nutzen, sofern die abfragende Rolle dafür berechtigt ist.
Vorübergehende Störungen
Ist ein Ziel vorübergehend nicht erreichbar, hält x.ID den Auftrag vor und setzt die Verarbeitung automatisch fort, sobald die Verbindung wieder besteht. Das umfasst Sperrung und Verzeichnisbereinigung. Der reguläre Sperrprozess wird unmittelbar ausgeführt.

NACHWEIS & GRENZEN

Was über die hybride Umgebung sichtbar bleibt.

Die Architektur trennt technische Reichweite von Trust-Autorität. Ein Konnektor kann seine Aufgabe erfüllen, ohne unkontrollierter Herr der gesamten Identitätsumgebung zu werden.

Benutzer und Computer über Quellen hinweg

Lokale AD-Domains, Microsoft Entra ID und Systeme außerhalb eines klassischen AD-Joins bleiben über ihre jeweiligen Connector-Pfade sichtbar.

Konsistenter Microsoft-Zielzustand

Eine Sperraktion führt CA-Widerruf und CRL-Veröffentlichung mit der Bereinigung betroffener Zertifikatseinträge und Zuordnungen in AD/LDAP, Windows-Zertifikatsspeicher und Entra CBA zusammen.

Mehrere CAs in einem Policy-Modell

Ausgabesysteme können verschieden sein, während Identitäts-, Freigabe- und Lifecycle-Kontext konsistent bleibt.

Authentisierte Konnektorkommunikation

Outpost-Wege nutzen mTLS und ausdrückliche Service-Identitäten statt anonymen Infrastrukturzugriff.

NÄCHSTER KONTROLLIERTER SCHRITT

Bringen Sie Ihre IT-Strategie mit. Wir ordnen die Architektur dazu.

Gemeinsam bestimmen wir den passenden Betriebsort für den CoreService, die erforderlichen Outpost-Rollen und den Browser- und Gerätezugriff Ihrer Benutzer.

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