Altes Vertrauen zuerst entziehen
Die Sperraktion führt Widerruf, CRL-Veröffentlichung und Bereinigung der betroffenen Verzeichniszuordnungen aus – ohne Zugriff auf den verlorenen YubiKey.
Enterprise PKI · Digital Trust Engineering
PIV ATTESTATION & SELF-SERVICE
Zuerst entzieht x.ID dem verlorenen YubiKey das Vertrauen: Zertifikate widerrufen, CRL veröffentlichen, AD/LDAP und Entra bereinigen. Anschließend nimmt der Benutzer über den genehmigten Recovery-Weg einen neuen YubiKey auf – mit neuen hardwaregebundenen Schlüsseln und sicherer Anmeldung.
NUTZEN IN 30 SEKUNDEN
Die Sperraktion führt Widerruf, CRL-Veröffentlichung und Bereinigung der betroffenen Verzeichniszuordnungen aus – ohne Zugriff auf den verlorenen YubiKey.
PIV Attestation und Policy prüfen, ob der neue Schlüssel die geforderten Hardwarenachweise liefert.
Neue Credentials werden für die verifizierte Person und den Anwendungskontext ausgestellt, nicht blind vom verlorenen Gerät kopiert.
RECOVERY OHNE UNKONTROLLIERTE AUSNAHME
Der Recovery-Weg wird im Vorprojekt mit Ihrem Change- und Freigabeprozess festgelegt. x.ID kann abgestimmte Schritte automatisieren; ein verlorener YubiKey ist kein Anlass für einen ungeprüften Zugang.
Benutzer oder Service Desk starten den vereinbarten Verlustprozess. x.ID widerruft die Zertifikate über den CA Connector mit Sperrgrund und CRL-Veröffentlichung. LDAP- und Azure-Connectoren bereinigen die betroffenen Zertifikate und Zuordnungen.
Der Benutzer erhält einen neuen, freigegebenen YubiKey. Falls die normale Anmeldung den verlorenen Schlüssel verlangt, ermöglicht ein vorbereiteter, abgesicherter Jump Host den vereinbarten passwortbasierten Rückfallzugang.
Ersatzhardware nach dem Integrationsverfahren unter Verwaltung nehmen und der geprüften Person zuordnen. Die Erstregistrierung setzt vorhandene Schlüssel und Zertifikate zurück; sie übernimmt keine alten Credentials.
Im autorisierten Enrollment entsteht der neue private Schlüssel auf dem Token. Die PIV Attestation prüft seine Hardwareherkunft, bevor das zugehörige CA-Zertifikat ausgestellt wird.
CSR, aktuelle Identitätsattribute und Policy prüfen, die zuständige CA einbeziehen und das Zertifikat im vorgesehenen PIV-Slot installieren. Anschließend folgen Veröffentlichung und separate SKI-Zuordnung.
Anmeldung und Zielzuordnungen prüfen, den vereinbarten normalen Anmeldezustand wiederherstellen und den Vorgang dokumentieren. Die Ersatzhardware trägt neue Schlüssel, keinen Klon des verlorenen Geräts.
DIE ARCHITEKTUR AUF EINEN BLICK
TECHNISCHE TIEFE
Attestation stärkt die Aussage über die Hardware. Die vollständige Trust-Entscheidung benötigt weiterhin Identität, Berechtigung, Policy und Lifecycle-Kontext.
NACHWEIS & GRENZEN
Ein erfolgreicher Ersatz bedeutet mehr als „der Benutzer kann sich wieder anmelden“. Er muss zeigen, warum der neue Schlüssel akzeptiert wurde und was mit dem alten geschehen ist.
Verlustnachweis, entzogenes Vertrauen, Ersatzschlüssel und neue Credentials verschmelzen nicht zu einer Gerätehistorie.
Geräteklasse, Attestation, Identität und optionale unabhängige Freigabe werden vor erfolgreicher Aufnahme geprüft.
Für Reise oder betriebliche Dringlichkeit lässt sich ein schnellerer Ablauf definieren, ohne die geforderten Trust-Nachweise zu umgehen.
CA-Sperrung, entfernte AD-/Entra-Zuordnungen und Neuausgabe bleiben als separate Aktionen nachvollziehbar. Protokolldaten sind exportierbar.
PASSENDES PRODUKT
YubiKeys, Identitäten, PIV-Zertifikate und FIDO2 zentral im Browser verwalten. SYNRION x.ID verbindet native Entra-Anbindung mit Cloud-, On-Premises- oder Hybridbetrieb über Outpost-Connectoren. Das Portal ist auch mobil bedienbar; Freigabestatus und Voraussetzungen stehen in der Funktionsübersicht.
NÄCHSTER KONTROLLIERTER SCHRITT
Wir gehen Sperrung, Attestation, Identitätsfreigabe und Credential-Neuausgabe mit den Kontrollen Ihres Unternehmens durch.