SERVICE-IDENTITÄTEN & HSM

Der kryptografische Auftrag bewegt sich. Der private Schlüssel nicht.

SYNRION x.ID verbindet verantwortliche Service-Identitäten, Zertifikats-Lifecycle und Policy mit hardwaregeschützten Schlüsselwegen für Utimaco, Thales Luna, Yubico YubiHSM 2 und Nitrokey NetHSM.

NUTZEN IN 30 SEKUNDEN

Service-Identitäten verdienen dieselbe Kontrolle wie Benutzeridentitäten.

01

Schlüssel in Hardware halten

Der Service sendet Signatur- oder Entschlüsselungsoperationen über den Providerweg; das HSM behält den privaten Schlüssel.

02

Verantwortung sichtbar halten

Service, Konto, Zertifikat, Anwendung, Key Provider und Lifecycle-Zustand bleiben ausdrücklich miteinander verbunden.

03

Provider austauschbar halten

Die Architektur unterscheidet Windows CNG, Provider-KSP und HSM-spezifische Wege, statt alles hinter einem unbestimmten „HSM“-Begriff zu verstecken.

VON DER WINDOWS-ANWENDUNG ZUR HARDWARE

Was geschieht zwischen einer mTLS-Anwendung und dem HSM?

Das Zertifikat kann für Windows sichtbar sein, während der private Schlüssel nicht exportierbar in Hardware bleibt. Klare Schnittstellen machen Betrieb, Fehleranalyse und Providerwechsel kontrollierbar.

  1. 01

    Die Anwendung startet eine authentisierte Verbindung

    Ein Windows-Service oder eine .NET-Anwendung fordert TLS oder mTLS mit einem ausgewählten Zertifikat und Identitätskontext an.

  2. 02

    Schannel nutzt Windows CNG

    Der Windows-Sicherheitsstack löst Zertifikat und Schlüsselbezug auf und fordert die nötige Kryptooperation über den konfigurierten Providerweg an.

  3. 03

    NCrypt adressiert den persistenten Schlüssel

    Windows identifiziert das Private-Key-Objekt über seinen Key Storage Provider, statt eine exportierbare Schlüsseldatei zu lesen.

  4. 04

    Der Provider-KSP sendet die Operation zum HSM

    Der passende Utimaco-, Thales-Luna-, YubiHSM-2- oder keyONE-NetHSM-Providerweg übersetzt die Windows-Anforderung für sein Hardwareziel.

  5. 05

    Das HSM führt die Private-Key-Operation aus

    Signatur oder Entschlüsselung erfolgt innerhalb der geschützten Hardwaregrenze; nur das Ergebnis kehrt zum Anwendungsweg zurück.

  6. 06

    x.ID hält Lifecycle- und Identitätskontext zusammen

    Service, Zertifikat, Schlüsselort, Provider und Policy bleiben sichtbar, damit Erneuerung oder Migration nicht zur undokumentierten manuellen Übergabe wird.

DIE ARCHITEKTUR AUF EINEN BLICK

Die Operation durchläuft Windows und den Providerweg bis zum HSM. Der private Schlüssel bleibt innerhalb der Hardware-Sicherheitsgrenze.

Datenfluss von einer Windows-.NET-mTLS-Anwendung über Schannel, CNG, BCrypt und NCrypt zu Provider-KSP-Wegen für Utimaco, Thales Luna, YubiHSM 2 und Nitrokey NetHSM.
Die Operation durchläuft Windows und den Providerweg bis zum HSM. Der private Schlüssel bleibt innerhalb der Hardware-Sicherheitsgrenze.

TECHNISCHE TIEFE

Die Windows-Schnittstellen haben verschiedene Aufgaben.

Präzise Begriffe verhindern falsche Annahmen bei Fehleranalyse, Migration und Sicherheitsprüfung.

Schannel
Schannel ist das Windows-TLS-Sicherheitspaket, das viele .NET- und Windows-HTTP-Workloads verwenden. Es koordiniert zertifikatsbasierte TLS-Authentifizierung und ruft die erforderlichen Kryptoschnittstellen auf.
BCrypt
BCrypt ist die CNG-Primitivschicht für Algorithmen, Hashing, symmetrische Kryptografie und Low-Level-Kryptooperationen. Sie ist nicht der Speicher für persistente private Schlüssel.
NCrypt
NCrypt stellt persistente Schlüsseloperationen und Key Storage Provider bereit. Anwendung oder Schannel können damit einen Schlüssel adressieren, dessen privates Material hinter dem konfigurierten KSP bleibt.
KSP und HSM
Ein Key Storage Provider verbindet die Windows-Schlüsselabstraktion mit der hersteller- oder integrationsspezifischen HSM-Schnittstelle. Das HSM setzt Hardwarespeicherung, Autorisierung und Nicht-Exportierbarkeit durch.
Service-Identität
Das Konto oder der Workload am Zertifikat bleibt ein verantwortliches Lifecycle-Objekt. gMSA kann ein Windows-Servicekonto verwalten; mTLS und HSM-gestützte Schlüssel schützen den Service-zu-Service-Trust.

NACHWEIS & GRENZEN

Unterstützte Providerwege bleiben ausdrücklich sichtbar.

Jede HSM-Integration besitzt eigene Provider-, Authentifizierungs- und Betriebsanforderungen. x.ID macht den gemeinsamen Lifecycle sichtbar, ohne die Provider gleichzusetzen.

Verfügbar

Utimaco-HSM-Referenzweg

Windows CNG und der Utimaco KSP bilden einen konkreten Referenzweg von der Anwendungsanforderung zur hardwaregeschützten Private-Key-Operation.

Verfügbar

Thales Luna HSM

Thales-Luna-Provider- und Partitionskonzepte können in denselben kontrollierten Zertifikats- und Service-Identitäts-Lifecycle eingebunden werden.

Verfügbar

Yubico YubiHSM 2

YubiHSM 2 kann Service- und Infrastrukturschlüssel über seinen unterstützten Provider- und Integrationsweg schützen.

Auf Anfrage verfügbar

Nativer Nitrokey-NetHSM-CNG-Weg

Windows CNG → keyONE NetHSM CNG KSP → keyONE Agent → Nitrokey NetHSM.

Offiziellen Works-with-YubiKey-Eintrag ansehen

NÄCHSTER KONTROLLIERTER SCHRITT

Verfolgen Sie ein reales Servicezertifikat von der Anwendung bis zum HSM.

Wir ordnen Windows-Stack, Provider, HSM, CA, Servicekonto, Lifecycle und Recovery so, dass jede Verantwortung sichtbar wird.

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